Franz Helfersdorfer – „Klangbouquet“
Hörbeispiel
Pressetext
Klangbouquet – ein musikalischer Blumenstrauß.
Ein schönes Bouquet zeichnet eine frische, duftende und bunte Blumenvielfalt aus, die harmonisch arrangiert, eine perfekte Komposition ergibt. Von Renaissance über Barock bis Klassik und Romantik reicht der bewusst weit gespannte Klangbogen. Der Zuhörer wird so einerseits auf eine musikalische Zeitreise entführt, andererseits wird ihm die enorme Bandbreite der klassischen Gitarre zu Gehör gebracht.
Franz Helfersdorfer ermöglicht es zudem mit seinem expressiven Spiel, in das große Klangspektrum und in die Farbenvielfalt des Instruments einzutauchen. So wie man auch in das Bouquet oder die „Blume“ eines erlesenen Weines mit all seinen vielschichtigen Aromen „eintauchen“ und sich darin genussvoll verlieren kann.
Die Klangreise beginnt mit „Notturno“, einem Stück romantischer Salonmusik, dessen Lieblichkeit den Hörer sofort in seinen Bann zieht.
Frische und Vitalität strahlen die ursprünglich für Laute geschaffenen Kompositionen von John Dowland und Silvius Leopold Weiss aus; spritzig, leicht, aber dennoch gehaltvoll sind die Werke von Johann Sebastian Bach.Spanien, die Heimat der Gitarre, ist mit drei Komponisten vertreten. Gaspar Sanz macht mit „Pavanas“ den Auftakt in der spanischen Komponistenriege, gefolgt von Fernando Sor und Francisco Tárrega. Letztere gelten als Erneuerer des Gitarrespiels, vor allem aus technischer Sicht. Während Sor, als Bewunderer Mozarts bestrebt war, die harmonische Vielfalt seines großen Vorbilds auf die Gitarre zu übertragen, bereicherte Tárrega das romantische Gitarrerepertoire mit einer Vielzahl an Meisterstücken.
Der als Geigenvirtuose in die Annalen der Geschichte eingegangene Niccolò Paganini war auch ein ausgezeichneter Gitarrist. Dieser kaum bekannten Tatsache verdankt das Instrument etliche Kompositionen, unter anderem auch die „Romanze“, die Paganini original sogar für Gitarre und Violine geschrieben hatte.
Mit „Aufenthalt“ und „Ständchen“ finden sich weiters auch zwei berühmte Lieder von Franz Schubert wieder, die sein Zeitgenosse, der Gitarrist Johann Kaspar Mertz für sein Instrument arrangiert hat. Die zeitlose Schönheit der eindringlichen und berührenden Melodien Schuberts kommt ohne Text, reduziert auf den melancholischen Klang der Gitarre, besonders stark zum Ausdruck. Der musikalische Ausflug in die Welt der Gitarrenklänge endet mit zwei wunderschönen Klassikern, die abermals aus der Feder von Tárrega stammen. Mit dem orientalischen Zauber von „Capricho Arabe“ schließt sich der Kreis, rund und harmonisch wie ein Bouquet – Klangbouquet.
Tracklist „Klangbouquet“
- Anonymus (19. Jhdt.):
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1 Notturno
Anonymus
[2:30]
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- John Dowland (1562 - 1626):
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2 As I went to Walsingham
John Dowland
[2:36]
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3 Queen Elisabeth her Galliard
John Dowland
[1:20]
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- Gaspar Sanz (1640 - 1710):
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4 Pavanas
Gaspar Sanz
[3:54]
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- Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
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5 Bourrée (aus der Suite E-Moll BWV 996)
Johann Sebastian Bach
[1:40]
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6 Musette (aus dem Notenbuch für Anna M. Bach)
Johann Sebastian Bach
[1:13]
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7 Präludium BWV 999
Johann Sebastian Bach
[1:56]
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- Silvius Leopold Weiss (1686 - 1750):
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8 Passacaglia
Silvius Leopold Weiss
[4:50]
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9 Fantasie
Silvius Leopold Weiss
[2:31]
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- Fernando Sor (1778 - 1839):
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10 Menuett D-Dur op. 11, Nr. 5
Fernando Sor
[2:28]
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11 Allegretto op. 35, Nr. 22
Fernando Sor
[1:58]
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- Niccolò Paganini (1782 - 1840):
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12 Romanze
Niccolò Paganini
[4:05]
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- Franz Schubert (1782 - 1840):
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13 Ständchen
Franz Schubert
[4:14]
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14 Aufenthalt
Franz Schubert
[3:47]
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- Francisco Tárrega (1852 - 1909):
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15 Làgrima
Francisco Tárrega
[1:31]
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16 Las dos Hermanitas
Francisco Tárrega
[2:38]
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17 Adelita, Mazurka
Francisco Tárrega
[1:17]
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18 Marieta, Mazurka
Francisco Tárrega
[2:08]
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19 Capricho Arabe
Francisco Tárrega
[4:28]
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Release-Info „Klangbouquet“
- Release-Date:
- 2004
- Label:
- Klangbouquet
- Catalog:
- KB 0401
- Gitarre:
- Franz Helfersdorfer
- Produktion:
- Heinrich Mader
- Gitarrenmodell:
- nach Manuel Ramírez 1912, gebaut von Tobias Braun
- Text:
- Susan Milford
- Gestaltung:
- Iris Aue






